Leistung · Physiotherapie

Physiotherapie mit Karin Leithner

Manuelle Behandlung, maßgeschneiderte Übungen und Tipps für ein neues Körpergefühl – von der Sportphysiotherapie bis zur manuellen Therapie nach Maitland.

Manuelle Behandlung der Schulter in der Physiotherapie

Was ist die Physiotherapie?

Die Physiotherapie ist eine manuelle Behandlungsform, welche sich vor allem mit der Beibehaltung des physiologischen Bewegungsverhaltens bzw. dem Wiedererlangen desselben befasst.

Der Physiotherapeut analysiert den aktuellen Bewegungsablauf, vergleicht den Bewegungsumfang, stellt Funktionsstörungen, Dysbalancen oder Unsicherheiten fest und erarbeitet aufgrund der vorliegenden Ergebnisse einen individuellen Therapieplan, um das physiologische Bewegungsverhalten wiederherzustellen. Die Behandlung orientiert sich dabei vornehmlich am Beschwerdemuster und den damit einhergehenden Funktionseinschränkungen.

Im Vordergrund der Physiotherapie stehen die individuellen manuellen Fertigkeiten des Therapeuten. Der Patient ergänzt diese Anwendung durch entsprechend unterwiesenes und richtig durchgeführtes Muskeltraining, welches nicht nur der Koordinationsschulung und dem Muskelaufbau dient, sondern auch an die Eigenverantwortlichkeit des Patienten appelliert.

Ziele der Physiotherapie

  • Wiederherstellung der Mobilität und der sozialen Integrität
  • Verbesserung der Gelenksfunktionen und der Beweglichkeit
  • Beseitigung von Gleichgewichtsstörungen und Koordinationsproblemen
  • Beseitigung von muskulären Ungleichgewichten und Dysbalancen
  • Schulung von alltags- und sportartspezifischen Bewegungsabläufen
  • Übungsanleitung zur Selbsthilfe und Prävention

Allgemeine Anwendungsgebiete der Physiotherapie

  • Behandlung von Schmerzzuständen jeder Art
  • Wiederherstellung der Mobilität nach Sportunfällen oder anderen Unfällen
  • Wiedererlangen von Kraft, Ausdauer und Koordination nach Trauma (z. B. nach Knochenbrüchen, Sehnenrissen, Amputationen …)
  • bei orthopädischen Erkrankungen (Skoliose, Fehlstellung, Arthrose …)
  • Beckenbodentraining (urologische oder gynäkologische Erkrankungen)
  • in der Neurologie (Bandscheibenvorfall, Schlaganfall …)
  • innere Medizin (moderate Mobilisierung, z. B. nach Infarkt und bei Lungenerkrankung)
  • Rückbildungsgymnastik nach der Entbindung

Die manuelle Therapie nach „Maitland“

Das Maitland-Konzept geht auf den australischen Physiotherapeuten Geoffrey D. Maitland zurück und wurde von ihm um 1950 entwickelt. Angewendet wird diese spezielle Form der Physiotherapie mit Vorliebe bei allen Beschwerdemustern des muskulären, knöchernen oder neuronalen Gewebes.

Die wichtigste Behandlungsart dieses Konzeptes ist die passive Mobilisation, welche nach Analyse der Bewegungstests und des Verhaltens der Beschwerden im alltäglichen Leben initiiert wird. Unterstützend können andere physikalische Passivmaßnahmen, aber auch die Selbstmobilisation, Muskeldehnung, Muskelkräftigung, neurale Mobilisation und allgemeine Haltungsschulung im Verlauf der Therapie zusätzlich angewendet werden.

Bevorzugte Anwendungsgebiete der „Maitland“-Therapie

  • akute und chronische Wirbelsäulenbeschwerden mit oder ohne radikuläre Symptomatik (Bandscheiben-, Nacken-, HWS-, BWS-, LWS-Probleme …)
  • craniofaziale Dysfunktionen (Kiefergelenksstörungen, Kopfschmerzen …)
  • degenerative Veränderungen in den Gelenken (Arthrose, z. B. in Knie, Hüfte, Schulter, Wirbelsäule …)
  • Weichteilbeschwerden im Bereich von Gelenken (Tennisellenbogen, Rotatorenmanschettenläsion, Achillessehnenbeschwerden …)
  • periphere Nervenirritationen (Karpaltunnelsyndrom, Einschlafen der Hände, Ischiasbeschwerden …)
  • postoperative Zustände, z. B. nach Gelenksersatz-Operation, Knochenbrüchen, Sehnenrissen, Bänderrissen, Wirbelsäulenoperationen …

Terminvereinbarung für Physiotherapie direkt bei Karin Leithner: 0699 110 97659.

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